Funktionsprinzip von Kolbenverdichtern

Der Kolbenverdichter ist die älteste Bauform von Kompressoren. Mit seiner Vielseitigkeit und Effizienz hat er bis heute nicht an Attraktivität verloren. Beim Kolbenverdichter läuft ein Kolben in einem Zylinder, der über ein Pleuel mit der Kurbelwelle verbunden ist. Wenn nur eine Seite des Kolbens zur Verdichtung genutzt wird, bezeichnet man dies als einfach wirkend. Werden beide Seiten des Kolbens, Ober- und Unterseite, zur Verdichtung genutzt, spricht man von doppelt wirkenden Verdichtern.

Die Vielseitigkeit von Kolbenverdichtern kennt praktisch keine Grenzen. Sie komprimieren praktisch ohne Unterschied sowohl Luft als auch Gase. Damit ist der Kolbenverdichter die einzige Konstruktionsart, die Luft und Gase auf hohe Drücke verdichten kann, wie zum Beispiel bei Atemluft-Anwendungen.

Kolbenverdichter können als Einzylinder-Verdichter für niedrige Drücke und Luftströme bis hin zu mehrstufigen Anlagen konfiguriert sein, die sehr hohe Drücke erreichen können. Bei diesen Kompressoren wird die Luft in mehreren Stufen verdichtet, indem der Druck vor der jeweils nächsten Stufe erhöht wird, in der die Luft dann auf einen noch höheren Druck verdichtet wird.


Kompressionsbereich:

CompAirs Kolbenverdichter sind in einem Bereich 0,75 kW bis 420 kW (1 PS bis 563 PS) verfügbar und erzeugen Arbeitsdrücke von 1,5 bar bis 414 bar.

Typische Anwendungsbereiche:

Gasverdichtung (Erdgas, Stickstoff, Edelgase und Deponiegase) Hoher Druck (Atemluft für Tauchflaschen und Pressluftatmer, seismische Untersuchungen, Druckgasschalter) Blasformen von PET-Flaschen, Anlassen von Motoren, industrielle Anwendungen.

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