CompAir beweist kompetenz auch unter schwierigen bedingungen in Island
Der Druckluftspezialist CompAir stellt seine Kompetenz auch im eisigen Gebieten wie in Island dank der hervorragenden Leistung seiner Industrie- und fahrbaren Kompressoren unter Beweis. Es wurden insgesamt 20 Kompressoren, einschließlich der überlegenen Turbo-Screw-Kompressorreihe, als Teil einer exklusiven Partnerschaft zwischen Bechtel, einem globalen Anbieter für Maschinenbaulösungen, und dem isländischen Maschinenbauexperten HRV für den Bau eines der größten Aluminiumschmelzwerke in Island gekauft.
Bechtel hatte die Aufgabe, eine vollständige Prozesslösung für den Bau der Alcoa Fjarðaál Schmelzhütte fertig zu stellen, die Alcoa, dem weltweit führenden Hersteller von Aluminium, gehört. Bechtel wandte sich an CompAir, um die erforderlichen Druckluftlösungen für die Bau- und Betriebsphase dieses Projekts bereitzustellen.
Das schadstoffarme Aluminiumwerk liegt 6 km östlich von Reyðarfjörður, auf dem Gebiet der Gemeinde Fjarðabyggð in Ostisland, wo die Temperaturen -2 Grad erreichen. Der Bau dieses Werks dauert drei Jahre und soll Dezember 2007 nach Plan fertig gestellt werden. Die Produktivität des Werks, das bis zu 346.000 Tonnen Aluminium pro Jahr produzieren soll, hängt erheblich von der Zuverlässigkeit des Arbeitsprozesses und der Maschinen ab, die ihn mit Energie versorgen.
Für dieses Projekt werden 150.000 Kubikmeter Beton und 26.000 Tonnen Stahl über eine Strecke von mehr als 2 km verbaut, die aus 336 „Pots“ besteht und mit 365 Amp Gleichstrom (DC) betrieben werden. Jeder „Pot“ produziert ca. 2 Tonnen Aluminium pro Tag. Bei Fertigstellung ist eine Reduktion über eine Länge von 1 km, eine Kohleanlage, eine Hüttengießerei und eine Hafenanlage Teil der zusätzlichen Unterstützungseinrichtungen, die von der Gemeinde Fjarðabyggð bereitgestellt werden.
Dieser riesige Erschließungsauftrag bringt es mit sich, dass Bechtel eine ganze Reihe von Kompressoren zur Durchführung der zahlreichen Baumaßnahmen braucht, unter anderem Betonrüttler für den Lagertankwandbau und Strom für den allgemeinen Werkzeugmaschinenbetrieb. Dazu gehörten die fahrbaren Kompressoren C50 und C76 mit Stromgeneratoren, C105-14 Hochdruckgeräte und zwei revolutionäre kraftstoffsparende C180TS-9 Turbo-Screw-Modelle. Bechtel installierte auch einen stationären L30 Kompressor, der den Induktionsofen mit Kathodenbündel antreibt, einem wichtigen Prozesselement, das sich innerhalb der Anlage befindet.
Der CompAir Regional Sales Manager, Franz Weisbrod, meinte zu diesem Projekt und dem Kauf der CompAir Ausrüstung: „Da wir mit Bechtel bereits in einer Reihe von anspruchsvollen und einzigartigen Projekten weltweit zusammengearbeitet haben, ist Bechtel der Umfang unserer Unterstützung und unseres Service bestens bekannt. Mit dem Angebot einer umfassenden Lösung für den Druckluftbedarf konnten wir eine exklusive Partnerschaft bilden, die unseren Händler MEST einbezieht. Dieser bedient Bechtel mit der Ausrüstung, dem Service und der Unterstützung, die für die Durchführung dieser Aufgabe erforderlich sind.“
Das Arbeiten innerhalb eines engen Zeitplans auf schwierigem Gelände mit bis zu 1600 Arbeitern vor Ort zur selben Zeit machte es für Bechtel nicht nur erforderlich, die Zeitvorgaben dieses dreijährigen Bauprojekts zu berücksichtigen, sondern auch die Umweltauswirkungen, die die Arbeiten für diese einzigartige Landschaft haben würden.
Wie bei jedem Projekt dieser Größenordnung ist die Minimierung der Auswirkungen des Baus und des Betriebs auf die Umwelt extrem wichtig und ein Hauptgrund, warum Bechtel sich für den Kauf von zwei unserer wegweisenden Turbo Screw C180TS-9 Kompressoren entschloss. Die C180TS-9, die im Freien unter rauen Witterungsverhältnissen untergebracht sind, zeigten ihre volles Leistungsvermögen, als sie zur Druckluftversorgung von nicht weniger als 40 Betonrüttlern verwendet wurden, mit deren Hilfe in nur 10 Tagen ein zylindrischen Bauxitbehälter aus Beton erstellt wurde.
Die C180TS-9 halfen nicht nur bei der Verringerung der Bauzeit, sondern machten es Bechtel aufgrund ihrer unerreichten Kraftstoffeffizienz möglich, die Betriebsauswirkungen auf die Umwelt um bis zu 30 % zu verringern, wodurch mehr als 10 l Kraftstoff pro Betriebsstunde ohne Leistungsverlust eingespart werden konnten.
Energieverbrauch und Leistung waren auch ein wichtiger Punkt hinsichtlich der für den Betrieb des Aluminiumwerks erforderlichen Elektrizität, die ein nahgelegenes Wasserkraftwerk liefert. Dadurch wird nicht nur der Erdölverbrauch verringert, sondern werden auch die natürlichen Ressourcen genutzt, die Island zu bieten hat.


